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Im Jahre 1923 befand sich Richard Krause, der aus Schlesien kommend in Recklinghausen Fuß gefasst hatte, auf einer Wanderung durch die Eifel, als er auf den Höhen über der Ahr, an der Teufelsley, Kölner Naturfreunde traf und mit ihnen diskutierte. Dort fasste er den Entschluss, Mitglied dieser Bewegung zu werden. Bei seinen Kollegen der "Vestischen Straßenbahn" fand er bald eine Anzahl Freunde, die gleich ihm die Liebe zur Natur, zu den Zielen des Sozialismus und zur Arbeiterbewegung empfanden. |
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Neben den vielen Wanderungen, die nicht nur in die heimischen Wälder führten, trafen sich die Mitglieder auch noch zu Gruppenabenden. Anfangs in Gaststuben, wurden die "Heimabende" später in dem DGB-Heim an der Dorstener Straße abgehalten. Das Streben nach einem eigenem Haus rückte immer mehr in den Vordergrund. 1976 bekam die Ortsgruppe das Angebot, das ehemalige Mollbeck Restaurant als Naturfreundehaus zu nutzen. Dank der Fürsprache von August Boente, Albert Machulla und Helmut Pardon, alle Mitglieder des damaligen Bauausschusses der Stadt Recklinghausen, konnten die Ortsgruppe von der Stadt das Haus pachten und bald mit der Renovierung des Gebäudes beginnen. Schon nach kurzer Zeit waren nun Heimabende in den eigenen Räumen möglich. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Naturfreundehaus zu einem Ausflugsziel für große und kleine, junge und alte Leute. Die Mitglieder der Ortsgruppe schufen einen stadtbekannten Anlaufpunkt für jedermann. |